Projektstruktur

STUDIUM HOCH E wird durchgeführt vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. in Kooperation mit diversen Partnern und ausgewählten Projektstandorten. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über die Projektstruktur und die Projektstandorte.

Wenn Sie mehr über die Projektinhalte erfahren wollen lesen Sie hier mehr.

Projektstruktur

Projektstandorte

STUDIUM HOCH E wird aktuell an drei Hochschulstandorten in Deutschland durchgeführt.

  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark
  • Philipps-Universität Marburg mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf
  • Universität Duisburg-Essen mit der Ehrenamt Agentur Essen

Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Aktionen.

Standort Eberswalde

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark

Kurzbeschreibung des Standortes

1. Was ist das Besondere an Eurem Hochschulstandort?

Alle Studiengänge der HNEE besitzen ein dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtetes Profil. Die Studierenden zeichnen sich durch ein hohes zivilgesellschaftliches und politisches Engagement aus. Und sie interessieren sich für den Ort in dem sie studieren. Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark mit ihrer Freiwilligenagentur fördert ein offenes und demokratisches Zusammenleben – durch Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Eberswalde profiliert sich als „grüne“ Waldstadt mit Fairtrade-Siegel. Gleichzeitig setzen sich die Stadt und demokratisch Agierende mit einem „rechten“ Image auseinander, das historisch durch den rassistisch motivierten Mord an Antonio Amadeu und aktuell ein hohes Wahlergebnis der AfD geprägt wurde.

2. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen erwartet Ihr von dem bzw. durch das Projekt?

Durch das Projekt wird nicht nur die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Freiwilligenagentur gestärkt, sondern werden auch langfristige Kooperationen und Strukturen mit verschiedenen sozialen und interkulturellen Organisationen in Eberswalde aufgebaut. Darüber hinaus werden generationenübergreifende und berufsvorbereitende Treffen mit verschiedenen Akteur*innen für Studierende ermöglicht. Insbesondere die soziale Nachhaltigkeit soll durch das Projekt weiter gefördert werden, da sich erfolgreiche Integration, Engagement, Diversität, Vielfalt und demokratische Werte langfristig positiv auf das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft auswirken. Dies soll durch die Arbeit im Projekt aufgezeigt und Entwicklungspotenziale deutlich gemacht werden.

3. Wer ist bei Euch am Projekt beteiligt?

Auf Seiten unseres internen Hochschulnetzwerkes pflegen wir die Zusammenarbeit mit dem International Office und dem dazugehörigen Buddy-Programm für internationale Studierende. Darüber hinaus stützt unser Projekt die enge Zusammenarbeit unter uns Kooperationspartner*innen – der Bürgerstiftung Barnim Uckermark, der Freiwilligenagentur Eberswalde und der HNEE. Zukünftig werden wir auch mit der Akademie 2. Lebenshälfte Ideen entwickeln und umsetzen. Im Rahmen der interkulturellen Woche tragen wir zum Programm bei und kooperieren dazu mit dem Landkreis Barnim. Bei der Organisation der Zukunftswoche der Stadt Eberswalde wirken wir zum Thema Engagement mit.

4. Was sind Eurer Ansicht nach wesentlichen Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit von Hochschule und Bürgerstiftung?

Wir schlagen mit dieser Kooperation eine Brücke zwischen Stadtgesellschaft und Studierenden und erlauben beiden Adressierten ein unverkrampftes neugieriges Miteinander über Engagementfelder, bei denen sich die Akteur*innen auf Augenhöhe und aus einem gemeinsamen Interesse heraus begegnen.

Team

  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE): Steffi Schneemilch, Prof. Dr. Heike Walk, Rawa Hamasaid, Annalena Ortmann
  • Freiwilligenagentur Eberswalde/ Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Katja Schmidt

Links

Standort Marburg

Kurzbeschreibung des Standortes

Standort Marburg

1. Was ist das Besondere an Eurem Hochschulstandort?

Es gibt einen Spruch, den wohl jede*r Marburger*in kennt: Marburg hat keine Uni, Marburg ist eine Uni. Die Fachbereiche der Universität sind über die ganze Stadt verteilt und mit knapp 30.000 Studierenden bei 80.000 Einwohner*innen prägen Studierende das Stadtbild entscheidend mit.
Bereits seit 2015 kooperieren die Stadt Marburg, die Philipps-Universität Marburg und die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V. in dem Programm Engagierte Stadt, um das freiwillige Engagement von Studierenden sichtbar zu machen, zu fördern, unterstützen und wertzuschätzen. Innerhalb des Programms haben das International Office, der Ausländerbeirat Marburg sowie die Freiwilligenagentur das Projekt „Unsere Stadt – Unsere Uni“ ins Leben gerufen. Das Projekt möchte den Austausch zwischen Marburger*innen und internationalen Studierenden fördern, um so Grenzen abzubauen und für ein vielfältiges und offenes Miteinander einstehen. Das Projekt STUDIUM HOCH E bietet eine wunderbare Gelegenheit, um diese sehr fruchtbare Kooperation und das bisher Erreichte weiter zu vertiefen und auszubauen.

2. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen erwartet Ihr von dem bzw. durch das Projekt?

Zum einen gehen wir davon aus, dass wir durch das Projekt bereits bestehendes Engagement von ausländischen Studierenden bzw. Studierenden mit Migrationsgeschichte sichtbarer machen und mehr wertschätzen können. Zum anderen hoffen wir, dass wir die Zugangswege zum Engagement vereinfachen können, sodass ausländische Studierende leicht ein passendes freiwilliges Engagement in Marburg finden können und sich so auch besser in die hiesige Stadtgesellschaft aufgenommen fühlen.

3. Wer ist bei Euch am Projekt beteiligt?

Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.: Die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen haben, um die Freiwilligenarbeit in der Stadt Marburg und dem Landkreis zu fördern und zu stärken. Wir verstehen uns als eine „Entwicklungsagentur für freiwilliges Engagement“.
International Office: Das International Office koordiniert die internationalen Beziehungen der Philipps-Universität und ist Ansprechpartner in Fragen rund um die Internationalität von Forschung und Lehre.
Ausländerbeirat Marburg: Der Ausländerbeirat berät die Stadtpolitik und Verwaltung in allen Themen, die die ausländische Bevölkerung betrifft. Der Ausländerbeirat Marburg organisiert zudem eigene Projekte und Veranstaltungen und bietet seit vielen Jahren eine kostenlose Rechtsberatung an.

4. Was sind Eurer Ansicht nach wesentlichen Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit von Hochschule und Freiwilligenagentur?

Ein Austausch auf Augenhöhe ist für uns entscheidend. Gegenseitige Abstimmungsprozesse, an denen alle Kooperationspartner*innen gleichermaßen mitwirken ist entscheidend für eine gute Zusammenarbeit. Hierzu gehört u.a. regelmäßiger Austausch, klare Rollenverteilung und wechselseitige Unterstützung. Alle Kooperationspartner*innen bringen unterschiedliche Stärken und Kompetenzen mit in das Projekt. Diese machen die Kooperation erst fruchtbar und lebendig und sind unabdingbar für ein gutes Gelingen.

Team

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Standort Duisburg-Essen

Universität Duisburg-Essen mit der Ehrenamt Agentur Essen

Kurzbeschreibung des Standortes

1. Was ist das Besondere an Eurem Hochschulstandort?

Als Bildungsinstitution, die Sozialstruktur und Gesellschaftspolitik wesentlich beeinflusst, sieht es die Universität Duisburg Essen (UDE) als Verpflichtung, intellektuelles Potential für die Gesellschaft zu entwickeln, und begabte Menschen unter Berücksichtigung von Herkunft, Geschlecht und individuellem Bildungswerdegang bestmöglich auszubilden. Die UDE hat einen Anteil von 19% ausländischer Studierender und 53% Bildungsaufsteiger*innen. Mit UNIAKTIV fördert die UDE seit 15 Jahren die Lehrmethodik Service Learning (Lernen durch Engagement) und das bürgerschaftliche Engagement ihrer Hochschulangehörigen strukturell und strategisch.

2. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen erwartet Ihr von dem bzw. durch das Projekt?

STUDIUM HOCH E zielt auf die auf die Erweiterung und Erprobung von (Engagement-)Angeboten für die Zielgruppe ausländische Studierende. Es wird eine Steigerung der Durchlässigkeit im Bildungssystem Hochschule sowie der Integration von internationalen und ausländischen Studierenden im Rahmen von Studienleistungen ermöglicht. Neue und passgenaue Formen gesellschaftlichen Engagements im Hochschulkontext sollen erproben und bei Erfolg verstetigt werden. Aktuell werden speziell Erkenntnisse im Feld digitales Engagement gesammelt.

3.  Wer ist bei Euch am Projekt beteiligt?

Das Projekt STUDIUM HOCH E an der UDE arbeitet den Zielen des Projektes folgend im Netzwerk aus inneruniversitären Akteur*innen (Akademisches Beratungszentrum, Tutoren Service Center des Akademischen Auslandsamtes, Fakultäten, Prorektorat GDI), zivilgesellschaftlichen Partner*innen und Mittlerorganisationen. Eine zentrale Rolle hat dabei der langjährige Projekt- und Kooperationspartner Ehrenamt Agentur Essen e.V.. Die Kooperation ermöglicht den Zugang zu über 300 regionalen Partner*innen mit über 4000 Engagements sowie umfangreiches Know-how im Bereich bürgerschaftliches Engagement.

4. Was sind Eurer Ansicht nach wesentlichen Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit von Hochschule und Ehrenamt Agentur?

Die langjährige Kooperation zwischen Hochschule und Ehrenamt Agentur ermöglicht der Hochschule einen direkten Zugang zur Zivilgesellschaft, trägt zu Vertrauensbildung bei und erleichtert durch neue Zugänge den Dialog zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft. Für die Ehrenamtagentur ergeben sich neue fachliche Expertisen und Zugang zu mehr als 40000 Studierenden und 5000 Hochschulangestellten. Im Projekt STUDIUM HOCH E leisten beide Partner wertvolle Pionierarbeit bei der Integration durch Engagement ausländischer Studierender in die Ruhrregion und entwickeln passgenaue Service Learning Angebote.

Team

  • UNIAKTIV, Universität Duisburg-Essen: Jörg Miller, Friederike Compernaß, Sarah Malzkorn
  • Ehrenamt Agentur Essen e.V.: Janina Krüger, Vincent Demond

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Projektstandorte

STUDIUM HOCH E wird aktuell an drei Hochschulstandorten in Deutschland durchgeführt.

  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark
  • Philipps-Universität Marburg mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf
  • Universität Duisburg-Essen mit der Ehrenamt Agentur Essen

Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Aktionen.

Standort Eberswalde

Kurzbeschreibung des Standortes

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark

1. Was ist das Besondere an Eurem Hochschulstandort?
Alle Studiengänge der HNEE besitzen ein dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtetes Profil. Die Studierenden zeichnen sich durch ein hohes zivilgesellschaftliches und politisches Engagement aus. Und sie interessieren sich für den Ort in dem sie studieren. Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark mit ihrer Freiwilligenagentur fördert ein offenes und demokratisches Zusammenleben – durch Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Eberswalde profiliert sich als „grüne“ Waldstadt mit Fairtrade-Siegel. Gleichzeitig setzen sich die Stadt und demokratische Agierende mit einem „rechten“ Image auseinander, das historisch durch den rassistisch motivierten Mord an Antonio Amadeu und aktuell ein hohes Wahlergebnis der AfD geprägt wurde.

2. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen erwartet Ihr von dem bzw. durch das Projekt?
Durch das Projekt wird nicht nur die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Freiwilligenagentur gestärkt, sondern werden auch langfristige Kooperationen und Strukturen mit verschiedenen sozialen und interkulturellen Organisationen in Eberswalde aufgebaut. Darüber hinaus werden generationenübergreifende und berufsvorbereitende Treffen mit verschiedenen Akteur*innen für Studierende ermöglicht. Insbesondere die soziale Nachhaltigkeit soll durch das Projekt weiter gefördert werden, da sich erfolgreiche Integration, Engagement, Diversität, Vielfalt und demokratische Werte langfristig positiv auf das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft auswirken. Dies soll durch die Arbeit im Projekt aufgezeigt und Entwicklungspotenziale deutlich gemacht werden.

3. Wer ist bei Euch am Projekt beteiligt?
Auf Seiten unseres internen Hochschulnetzwerkes pflegen wir die Zusammenarbeit mit dem International Office und dem dazugehörigen Buddy-Programm für internationale Studierende. Darüber hinaus stützt unser Projekt die enge Zusammenarbeit unter uns Kooperationspartner*innen – der Bürgerstiftung Barnim Uckermark, der Freiwilligenagentur Eberswalde und der HNEE. Zukünftig werden wir auch mit der Akademie 2. Lebenshälfte Ideen entwickeln und umsetzen. Im Rahmen der interkulturellen Woche tragen wir zum Programm bei und kooperieren dazu mit dem Landkreis Barnim. Bei der Organisation der Zukunftswoche der Stadt Eberswalde wirken wir zum Thema Engagement mit.

4. Was sind Eurer Ansicht nach wesentlichen Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit von Hochschule und Bürgerstiftung?
Wir schlagen mit dieser Kooperation eine Brücke zwischen Stadtgesellschaft und Studierenden und erlauben beiden Adressierten ein unverkrampftes neugieriges Miteinander über Engagementfelder, bei denen sich die Akteur*innen auf Augenhöhe und aus einem gemeinsamen Interesse heraus begegnen.

Team

  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE): Steffi Schneemilch, Prof. Dr. Heike Walk, Rawa Hamasaid, Annalena Ortmann
  • Freiwilligenagentur Eberswalde/ Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Katja Schmidt

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Standort Marburg

Kurzbeschreibung des Standortes

Standort Marburg
1. Was ist das Besondere an Eurem Hochschulstandort?
Es gibt einen Spruch, den wohl jede*r Marburger*in kennt: Marburg hat keine Uni, Marburg ist eine Uni. Die Fachbereiche der Universität sind über die ganze Stadt verteilt und mit knapp 30.000 Studierenden bei 80.000 Einwohner*innen prägen Studierende das Stadtbild entscheidend mit.
Bereits seit 2015 kooperieren die Stadt Marburg, die Philipps-Universität Marburg und die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V. in dem Programm Engagierte Stadt, um das freiwillige Engagement von Studierenden sichtbar zu machen, zu fördern, unterstützen und wertzuschätzen. Innerhalb des Programms haben das International Office, der Ausländerbeirat Marburg sowie die Freiwilligenagentur das Projekt „Unsere Stadt – Unsere Uni“ ins Leben gerufen. Das Projekt möchte den Austausch zwischen Marburger*innen und internationalen Studierenden fördern, um so Grenzen abzubauen und für ein vielfältiges und offenes Miteinander einstehen. Das Projekt STUDIUM HOCH E bietet eine wunderbare Gelegenheit, um diese sehr fruchtbare Kooperation und das bisher Erreichte weiter zu vertiefen und auszubauen.

2. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen erwartet Ihr von dem bzw. durch das Projekt?
Zum einen gehen wir davon aus, dass wir durch das Projekt bereits bestehendes Engagement von ausländischen Studierenden bzw. Studierenden mit Migrationsgeschichte sichtbarer machen und mehr wertschätzen können. Zum anderen hoffen wir, dass wir die Zugangswege zum Engagement vereinfachen können, sodass ausländische Studierende leicht ein passendes freiwilliges Engagement in Marburg finden können und sich so auch besser in die hiesige Stadtgesellschaft aufgenommen fühlen.

3. Wer ist bei Euch am Projekt beteiligt?
Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.: Die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen haben, um die Freiwilligenarbeit in der Stadt Marburg und dem Landkreis zu fördern und zu stärken. Wir verstehen uns als eine „Entwicklungsagentur für freiwilliges Engagement“.
International Office: Das International Office koordiniert die internationalen Beziehungen der Philipps-Universität und ist Ansprechpartner in Fragen rund um die Internationalität von Forschung und Lehre.
Ausländerbeirat Marburg: Der Ausländerbeirat berät die Stadtpolitik und Verwaltung in allen Themen, die die ausländische Bevölkerung betrifft. Der Ausländerbeirat Marburg organisiert zudem eigene Projekte und Veranstaltungen und bietet seit vielen Jahren eine kostenlose Rechtsberatung an.

4. Was sind Eurer Ansicht nach wesentlichen Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit von Hochschule und Freiwilligenagentur?
Ein Austausch auf Augenhöhe ist für uns entscheidend. Gegenseitige Abstimmungsprozesse, an denen alle Kooperationspartner gleichermaßen mitwirken ist entscheidend für eine gute Zusammenarbeit. Hierzu gehört u.a. regelmäßiger Austausch, klare Rollenverteilung und wechselseitige Unterstützung. Alle Kooperationspartner*innen bringen unterschiedliche Stärken und Kompetenzen mit in das Projekt. Diese machen die Kooperation erst fruchtbar und lebendig und sind unabdingbar für ein gutes Gelingen.

Team

  • Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.: Doris Heineck, Laura Malz
  • International Office: Anne Prell und Carmen Fels

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Standort Duisburg-Essen

Kurzbeschreibung des Standortes

Universität Duisburg-Essen mit der Ehrenamt Agentur Essen

1. Was ist das Besondere an Eurem Hochschulstandort?

Als Bildungsinstitution, die Sozialstruktur und Gesellschaftspolitik wesentlich beeinflusst, sieht es die Universität Duisburg Essen (UDE) als Verpflichtung, intellektuelles Potential für die Gesellschaft zu entwickeln, und begabte Menschen unter Berücksichtigung von Herkunft, Geschlecht und individuellem Bildungswerdegang bestmöglich auszubilden. Die UDE hat einen Anteil von 19% ausländischer Studierender und 53% Bildungsaufsteiger*innen. Mit UNIAKTIV fördert die UDE seit 15 Jahren die Lehrmethodik Service Learning (Lernen durch Engagement) und das bürgerschaftliche Engagement ihrer Hochschulangehörigen strukturell und strategisch.

2. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen erwartet Ihr von dem bzw. durch das Projekt? 

STUDIUM HOCH E zielt auf die auf die Erweiterung und Erprobung von (Engagement-)Angeboten für die Zielgruppe ausländische Studierende. Es wird eine Steigerung der Durchlässigkeit im Bildungssystem Hochschule sowie der Integration von internationalen und ausländischen Studierenden im Rahmen von Studienleistungen ermöglicht. Neue und passgenaue Formen gesellschaftlichen Engagements im Hochschulkontext sollen erproben und bei Erfolg verstetigt werden. Aktuell werden speziell Erkenntnisse im Feld digitales Engagement gesammelt.

3.  Wer ist bei Euch am Projekt beteiligt?

Das Projekt STUDIUM HOCH E an der UDE arbeitet den Zielen des Projektes folgend im Netzwerk aus inneruniversitären Akteuren (Akademisches Beratungszentrum, Tutoren Service Center des Akademischen Auslandsamtes, Fakultäten, Prorektorat GDI), zivilgesellschaftlichen Partner*innen und Mittlerorganisationen. Eine zentrale Rolle hat dabei der langjährige Projekt- und Kooperationspartner Ehrenamt Agentur Essen e.V.. Die Kooperation ermöglicht den Zugang zu über 300 regionalen Partnern mit über 4000 Engagements sowie umfangreiches Know-how im Bereich bürgerschaftliches Engagement.

4. Was sind Eurer Ansicht nach wesentlichen Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit von Hochschule und Ehrenamt Agentur?

Die langjährige Kooperation zwischen Hochschule und Ehrenamt Agentur ermöglicht der Hochschule einen direkten Zugang zur Zivilgesellschaft, trägt zu Vertrauensbildung bei und erleichtert durch neue Zugänge den Dialog zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft. Für die Ehrenamtagentur ergeben sich neue fachliche Expertisen und Zugang zu mehr als 40000 Studierenden und 5000 Hochschulangestellten. Im Projekt STUDIUM HOCH E leisten beide Partner wertvolle Pionierarbeit bei der Integration durch Engagement ausländischer Studierender in die Ruhrregion und entwickeln passgenaue Service Learning Angebote.

Team

  • UNIAKTIV, Universität Duisburg-Essen: Jörg Miller, Friederike Compernaß, Sarah Malzkorn
  • Ehrenamt Agentur Essen e.V.: Janina Krüger, Vincent Demond

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Begleitevaluation

Durch eine kontinuierliche wissenschaftliche Evaluation von STUDIUM HOCH E sollen die Erkenntnisse des Projektes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Durchgeführt wird diese Evaluation durch das nexus Institut (Oktober 2020 bis November 2022). Gegenstand der Evaluation ist die Umsetzung des Projektes an den drei Modell-Standorten inklusive der Berücksichtigung der Perspektiven der Hochschulen, der vor Ort kooperierende Ehrenamtsagenturen, der Studierenden sowie der Einsatzstellen.

Von den Ergebnissen können Hochschulen, Non-Profit-Organisationen und Verwaltungen profitieren, die ein eigenes Projekt im Rahmen von STUDIUM HOCH E umsetzen wollen.

nexus Institut

Projektbeirat

Der ehrenamtliche Projektbeirat im Projekt „STUDIUM HOCH E“ unterstützt die Projektumsetzung durch das Einbringen individueller Expertisen, der Diskussion von (Zwischen-)Ergebnisse und der Formulierung von Empfehlungen.

Die Beiratsmitglieder verbreiten die Idee und Ergebnisse des Projektes bei Kooperations- und Netzwerkpartnern auf lokaler, Landes-und Bundesebene.

Olaf Ebert

Olaf Ebert

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen einen wichtigen Beitrag leisten können, zur Integration, Partizipation und Engagementförderung, insbesondere internationaler Studierender. Das haben schon die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Halle gezeigt, die es an vielen weiteren Hochschulstandorten in Deutschland weiter zu entwickeln gilt. Dafür braucht es kompetente Partner*innen in der Zivilgesellschaft.“

Zur Person

Olaf Ebert ist Vorstand der bundesweiten Stiftung Bürger für Bürger, die sich für die Etablierung von Strukturen zur Engagement- und Demokratieförderung, insbesondere in Ostdeutschland einsetzt. Er hat mehr als 20 Jahre die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis geleitet und in dieser Funktion z.B. das Pilotprojekt „Students meet Society“ an der MLU sowie die Etablierung von „Lernen durch Engagement – Service Learning“ an Schulen, Hochschulen und in der Ausbildung begleitet. Im BBE, im Netzwerk Stiftungen und Bildung, der Allianz für Zusammenhalt und anderen Netzwerken, Beiräten und Programmen engagiert er sich für stabile Strukturen, Erfahrungs- und know how – Transfer zur Engagementförderung und Demokratiebildung.

Prof. Dr. Claudia Fahrenwald

Prof. Dr. Claudia Fahrenwald

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil mir die Förderung gesellschaftlichen Engagements von Studierenden im Rahmen des Studiums seit Jahren ein wichtiges Anliegen ist, weil mir internationale Studierende in meinen Lehrveranstaltungen oftmals sehr positiv in ihrem Engagement aufgefallen sind, und weil ich mich als Hochschullehrerin für eine gesellschaftliche Verantwortungsübernahme von Hochschulen in einer Gesellschaft im Wandel einsetze“.

Zur Person

Prof. Dr. Claudia Fahrenwald ist Professorin für Organisationspädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich und Leiterin von CEDI ǀ Civic Education International – Forschungsstelle für Zivilgesellschaftliche Bildung. Zuvor war sie an der Universität Hamburg im Bereich Schulentwicklung und an der Universität Augsburg im Bereich Erwachsenenbildung tätig. Sie beschäftigt sich seit Jahren in Forschung und Lehre schwerpunktmäßig mit dem Thema zivilgesellschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Öffnung von Bildungsorganisationen in nationaler und internationaler Perspektive. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Sprecherin der Sektion Organisationspädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und Mitglied der AG Forschung des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“. Seit 2019 ist sie zudem Gründungsmitglied des neuen Forschungsnetzwerks „Hochschulen Engagiert Österreich“.

Susanne Huth

Susanne Huth

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen als Engagementkontext eine wichtige Bedeutung zukommt. Insbesondere für Studierende, die bis dahin nur wenige Berührungspunkte zu freiwilligem Engagement hatten, können sie Zugangsmöglichkeiten eröffnen und so zu Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen.“

Zur Person

Susanne Huth ist Geschäftsführerin der INBAS-Sozialforschung GmbH und verfügt über eine vielfältige Forschungs-, Evaluations- und Praxisentwicklungsexpertise in den Bereichen Migration, gesellschaftliche Teilhabe sowie bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligendienste. Unter anderem führte sie die Studie zum zivilgesellschaftlichen Engagement von Schüler*innen und Studierenden „Teilhabe durch Engagement“ (2016-2018) durch und ist Sprecherin der AG Migration, Teilhabe, Vielfalt des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE).

Tobias Kemnitzer

Tobias Kemnitzer

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen interessante Partnerinnen für Freiwilligenagenturen sind.“

Zur Person

Tobias Kemnitzer (geboren 1978) ist seit 2009 Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e. V. (bagfa). Zuvor war er als fachpolitischer Referent für demografische Entwicklung für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und als Geschäftsführer für die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen tätig. Tobias Kemnitzer hat Geschichte und Politikwissenschaften in Leipzig und Bologna studiert.

Dr. Ansgar Klein

Dr. Ansgar Klein

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Wissenserwerb und Studium von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in Deutschland begleitet sein sollen von einer wachsenden Vertrautheit mit der bundesdeutschen Zivilgesellschaft. Integration und Inklusion erfordern den lernenden Nachvollzug der Gesetze und Spielregeln der Aufnahmegesellschaft, aber auch praktische Erfahrungen und Kenntnisse darin, sich zu beteiligen und in die Gesellschaft als Bürger*innen einzubringen. Das Projekt ermöglicht es den Hochschulstandorten, diese Erfahrungen der Studierenden systematisch in den Blick zu nehmen und eigene Unterstützungsangebote fortzuentwickeln“.

Zur Person

PD Dr. Ansgar Klein ist Hauptgeschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) sowie Privatdozent für Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und Publizist. Seine Tätigkeitsschwerpunkte umfassen Engagement- und Demokratiepolitik, Zivilgesellschaft, Bürgerschaftliches Engagement, politische Soziologie der Zivilgesellschaft und politische Ideengeschichte. Er ist Mitbegründer des Forschungsjournals Soziale Bewegungen (De Gruyter, Berlin) und geschäftsführender Hg. der Buchreihen „Bürgergesellschaft und Demokratie“ im Springer VS Verlag (Wiesbaden) und der Schriftenreihe des BBE „Engagement und Partizipation in Theorie und Praxis“ im Wochenschau-Verlag (Frankfurt/M.). Von 2000-2002 war er wissenschaftlicher Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“. Zusätzlich ist Ansgar Klein aktiv im Beirat im Bündnis für Gemeinnützigkeit, in der deutschen Open Government Partnership-Bewegung, in der wissenschaftspolitischen Plattform „Forschungswende“ und in zahlreichen weiteren Beratungsgremien von Staat und Zivilgesellschaft.

Nikolas Kretzschmar

Nikolas Kretzschmar

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen als Orte der Integration immer auch Teil ihres kommunalen Umfelds sind. STUDIUM HOCH E befördert den wichtigen Austausch der Studierenden mit der Zivilgesellschaft und trägt im Sinne der „Third Mission“ der Hochschulen dazu bei, dass über das Engagement, der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird und neue Perspektiven entstehen können. Das BAMF fördert die Integration und das Engagement von Zuwander*innen vor Ort. STUDIUM HOCH E ergänzt diesen Ansatz.“

Zur Person

Nikolas Kretzschmar ist Referatsleiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und zuständig für die Bereiche Grundsatzfragen der Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Geschäftsstelle der Deutschen Islam Konferenz (DIK).
Seit vielen Jahren befasst er sich dabei auch mit Fragen der gesellschaftlichen Integration von geflüchteten Studierenden, Studierenden mit Migrationshintergrund und internationalen Studierenden. Aus seiner Zusammenarbeit mit Organisationen und Expert*innen im Hochschulbereich sind über diese Zeit wichtige Impulse hinzugekommen, die mit dem Ziel, Teilhabe zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, auch zum Erfolg von STUDIUM HOCH E beitragen sollen.

Markus Priesterath

Markus Priesterath

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil ich es für sehr wichtig halte, nach den guten Projekterfahrungen aus dem Pilotprojekt in Halle  diesen Ansatz auch an weiteren Universitäten zu etablieren und damit der Einbeziehung der Hochschulen und Student*innen in ehrenamtliche Aktivitäten im erlebbaren Umfeld  noch einmal eine breitere Perspektive zu geben. Dadurch kann auf der einen Seite die Engagementstruktur vor Ort noch einmal eine zusätzliche Bereicherung erfahren, auf der anderen Seite bietet es den Student*innen die Möglichkeit, das gesellschaftliche Leben schneller und intensiver kennen zu lernen und mit zu gestalten.“

Zur Person

Seit einigen Jahren arbeitet Markus Priesterath im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in verschiedenen Referaten zum Thema „Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement“. Zudem widmete er sich in den letzten Jahren neben Fragen der Vernetzung und Kommunikation zwischen den Bundesministerien, den Ländern und Kommunen sowie den diversen Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements auch dem Aufbau und der Ausgestaltung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Zu seinen aktuellen Schwerpunktthemen zählen u.a. auch die Schnittpunkte des Engagements mit den Aktivitäten der Migrant*innenorganisationen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Wichtig ist ihm dabei die Einbeziehung von aktiven Menschen und Organisationen in gesellschaftliche Prozesse zur nachhaltigen Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und eines auf gegenseitigem Respekt basierenden Zusammenleben.

Prof. Dr. Ulrich Schrader

Prof. Dr. Ulrich Schrader

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil für Hochschulen die Integration des gesellschaftlichen Engagements in die Lehre ihren Studierenden nicht nur die Gelegenheit gibt, ihre im Studium erworbenen Kompetenzen praktisch zu erproben und das Gelernte zu vertiefen, sondern darüber hinaus den Hochschulen die Gelegenheit gibt durch Lehr- und Lernformate wie Service Learning, Community Based Research oder Co-Creation Werte wie Nachhaltigkeit, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihren Hochschulalltag zu integrieren und in Lehre und Forschung lebendig werden zu lassen.“

Zur Person

Seit April 2019 ist Prof. Dr. Ulrich Schrader wieder als Professor für Informatik im Gesundheitswesen an der Frankfurt University of Applied Sciences tätig. Davor war er von 2010-2019 Vizepräsident zuletzt mit den Geschäftsfeldern Forschung, Weiterbildung und Transfer sowie wissenschaftliche Infrastruktur. Zudem ist er Mitglied des Direktoriums des Frankfurter Technologiezentrums Medien und Direktoriumsmitglied des Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt UAS sowie Vorstandsmitglied und stellvertretender Sprecher des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung‘.

Projektbeirat

Der ehrenamtliche Projektbeirat im Projekt „STUDIUM HOCH E“ unterstützt die Projektumsetzung durch das Einbringen individueller Expertisen, der Diskussion von (Zwischen-)Ergebnisse und der Formulierung von Empfehlungen.

Die Beiratsmitglieder verbreiten die Idee und Ergebnisse des Projektes bei Kooperations- und Netzwerkpartnern auf lokaler, Landes-und Bundesebene.

Olaf Ebert

Olaf Ebert

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen einen wichtigen Beitrag leisten können, zur Integration, Partizipation und Engagementförderung, insbesondere internationaler Studierender.  Das haben schon die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Halle gezeigt, die es an vielen weiteren Hochschulstandorten in Deutschland weiter zu entwickeln gilt. Dafür braucht es kompetente Partner*innen in der Zivilgesellschaft.“

Zur Person

Olaf Ebert ist Vorstand der bundesweiten Stiftung Bürger für Bürger, die sich für die Etablierung von Strukturen zur Engagement- und Demokratieförderung, insbesondere in Ostdeutschland einsetzt. Er hat mehr als 20 Jahre die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis geleitet und in dieser Funktion z.B. das Pilotprojekt „Students meet Society“ an der MLU sowie die Etablierung von „Lernen durch Engagement – Service Learning“ an Schulen, Hochschulen und in der Ausbildung begleitet. Im BBE, im Netzwerk Stiftungen und Bildung, der Allianz für Zusammenhalt und anderen Netzwerken, Beiräten und Programmen engagiert er sich für stabile Strukturen, Erfahrungs- und know how – Transfer zur Engagementförderung und Demokratiebildung.

Prof. Dr. Claudia Fahrenwald

Prof. Dr. Claudia Fahrenwald

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil mir die Förderung gesellschaftlichen Engagements von Studierenden im Rahmen des Studiums seit Jahren ein wichtiges Anliegen ist, weil mir internationale Studierende in meinen Lehrveranstaltungen oftmals sehr positiv in ihrem Engagement aufgefallen sind, und weil ich mich als Hochschullehrerin für eine gesellschaftliche Verantwortungsübernahme von Hochschulen in einer Gesellschaft im Wandel einsetze“.

Zur Person

Prof. Dr. Claudia Fahrenwald ist Professorin für Organisationspädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich und Leiterin von CEDI ǀ Civic Education International – Forschungsstelle für Zivilgesellschaftliche Bildung. Zuvor war sie an der Universität Hamburg im Bereich Schulentwicklung und an der Universität Augsburg im Bereich Erwachsenenbildung tätig. Sie beschäftigt sich seit Jahren in Forschung und Lehre schwerpunktmäßig mit dem Thema zivilgesellschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Öffnung von Bildungsorganisationen in nationaler und internationaler Perspektive. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Sprecherin der Sektion Organisationspädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und Mitglied der AG Forschung des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“. Seit 2019 ist sie zudem Gründungsmitglied des neuen Forschungsnetzwerks „Hochschulen Engagiert Österreich“.

Susanne Huth

Susanne Huth

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen als Engagementkontext eine wichtige Bedeutung zukommt. Insbesondere für Studierende, die bis dahin nur wenige Berührungspunkte zu freiwilligem Engagement hatten, können sie Zugangsmöglichkeiten eröffnen und so zu Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen.“

Zur Person

Susanne Huth ist Geschäftsführerin der INBAS-Sozialforschung GmbH und verfügt über eine vielfältige Forschungs-, Evaluations- und Praxisentwicklungsexpertise in den Bereichen Migration, gesellschaftliche Teilhabe sowie bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligendienste. Unter anderem führte sie die Studie zum zivilgesellschaftlichen Engagement von Schüler*innen und Studierenden „Teilhabe durch Engagement“ (2016-2018) durch und ist Sprecherin der AG Migration, Teilhabe, Vielfalt des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE).

Tobias Kemnitzer

Tobias Kemnitzer

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen interessante Partnerinnen für Freiwilligenagenturen sind.“

Zur Person

Tobias Kemnitzer (geboren 1978) ist seit 2009 Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e. V. (bagfa). Zuvor war er als fachpolitischer Referent für demografische Entwicklung für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und als Geschäftsführer für die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen tätig. Tobias Kemnitzer hat Geschichte und Politikwissenschaften in Leipzig und Bologna studiert.

Dr. Ansgar Klein

Dr. Ansgar Klein

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Wissenserwerb und Studium von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in Deutschland begleitet sein sollen von einer wachsenden Vertrautheit mit der bundesdeutschen Zivilgesellschaft. Integration und Inklusion erfordern den lernenden Nachvollzug der Gesetze und Spielregeln der Aufnahmegesellschaft, aber auch praktische Erfahrungen und Kenntnisse darin, sich zu beteiligen und in die Gesellschaft als Bürger*innen einzubringen. Das Projekt ermöglicht es den Hochschulstandorten, diese Erfahrungen der Studierenden systematisch in den Blick zu nehmen und eigene Unterstützungsangebote fortzuentwickeln“.

Zur Person

PD Dr. Ansgar Klein ist Hauptgeschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) sowie Privatdozent für Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und Publizist. Seine Tätigkeitsschwerpunkte umfassen Engagement- und Demokratiepolitik, Zivilgesellschaft, Bürgerschaftliches Engagement, politische Soziologie der Zivilgesellschaft und politische Ideengeschichte. Er ist Mitbegründer des Forschungsjournals Soziale Bewegungen (De Gruyter, Berlin) und geschäftsführender Hg. der Buchreihen „Bürgergesellschaft und Demokratie“ im Springer VS Verlag (Wiesbaden) und der Schriftenreihe des BBE „Engagement und Partizipation in Theorie und Praxis“ im Wochenschau-Verlag (Frankfurt/M.). Von 2000-2002 war er wissenschaftlicher Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“. Zusätzlich ist Ansgar Klein aktiv im Beirat im Bündnis für Gemeinnützigkeit, in der deutschen Open GovernmentPartnership-Bewegung, in der wissenschaftspolitischen Plattform „Forschungswende“ und in zahlreichen weiteren Beratungsgremien von Staat und Zivilgesellschaft.

Nikolas Kretzschmar

Nikolas Kretzschmar

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil Hochschulen als Orte der Integration immer auch Teil ihres kommunalen Umfelds sind. STUDIUM HOCH E befördert den wichtigen Austausch der Studierenden mit der Zivilgesellschaft und trägt im Sinne der „Third Mission“ der Hochschulen dazu bei, dass über das Engagement, der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird und neue Perspektiven entstehen können. Das BAMF fördert die Integration und das Engagement von Zuwander*innen vor Ort. STUDIUM HOCH E ergänzt diesen Ansatz.“

Zur Person

Nikolas Kretzschmar ist Referatsleiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und zuständig für die Bereiche Grundsatzfragen der Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Geschäftsstelle der Deutschen Islam Konferenz (DIK).
Seit vielen Jahren befasst er sich dabei auch mit Fragen der gesellschaftlichen Integration von geflüchteten Studierenden, Studierenden mit Migrationshintergrund und internationalen Studierenden. Aus seiner Zusammenarbeit mit Organisationen und Expert*innen im Hochschulbereich sind über diese Zeit wichtige Impulse hinzugekommen, die mit dem Ziel, Teilhabe zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, auch zum Erfolg von STUDIUM HOCH E beitragen sollen.

Markus Priesterath

Markus Priesterath

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil ich es für sehr wichtig halte, nach den guten Projekterfahrungen aus dem Pilotprojekt in Halle diesen Ansatz auch an weiteren Universitäten zu etablieren und damit der Einbeziehung der Hochschulen und Student*innen in ehrenamtliche Aktivitäten im erlebbaren Umfeld noch einmal eine breitere Perspektive zu geben. Dadurch kann auf der einen Seite die Engagementstruktur vor Ort noch einmal eine zusätzliche Bereicherung erfahren, auf der anderen Seite bietet es den Student*innen die Möglichkeit, das gesellschaftliche Leben schneller und intensiver kennen zu lernen und mit zu gestalten.“

Zur Person

Seit einigen Jahren arbeitet Markus Priesterath im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in verschiedenen Referaten zum Thema „Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement“. Zudem widmete er sich in den letzten Jahren neben Fragen der Vernetzung und Kommunikation zwischen den Bundesministerien, den Ländern und Kommunen sowie den diversen Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements auch dem Aufbau und der Ausgestaltung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Zu seinen aktuellen Schwerpunktthemen zählen u.a. auch die Schnittpunkte des Engagements mit den Aktivitäten der Migrant*innenorganisationen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Wichtig ist ihm dabei die Einbeziehung von aktiven Menschen und Organisationen in gesellschaftliche Prozesse zur nachhaltigen Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und eines auf gegenseitigem Respekt basierenden Zusammenleben.

Prof. Dr. Ulrich Schrader

Prof. Dr. Ulrich Schrader

„Ich engagiere mich im Projektbeirat von STUDIUM HOCH E, weil für Hochschulen die Integration des gesellschaftlichen Engagements in die Lehre ihren Studierenden nicht nur die Gelegenheit gibt, ihre im Studium erworbenen Kompetenzen praktisch zu erproben und das Gelernte zu vertiefen, sondern darüber hinaus den Hochschulen die Gelegenheit gibt durch Lehr- und Lernformate wie Service Learning, Community Based Research oder Co-Creation Werte wie Nachhaltigkeit, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihren Hochschulalltag zu integrieren und in Lehre und Forschung lebendig werden zu lassen.“

Zur Person

Seit April 2019 ist Prof. Dr. Ulrich Schrader wieder als Professor für Informatik im Gesundheitswesen an der Frankfurt University of Applied Sciences tätig. Davor war er von 2010-2019 Vizepräsident zuletzt mit den Geschäftsfeldern Forschung, Weiterbildung und Transfer sowie wissenschaftliche Infrastruktur. Zudem ist er Mitglied des Direktoriums des Frankfurter Technologiezentrums Medien und Direktoriumsmitglied des Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt UAS sowie Vorstandsmitglied und stellvertretender Sprecher des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung‘.

Kooperationen und Fördernde

STUDIUM HOCH E wird ermöglicht durch die Kooperation mit Partnern und Förderern. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung.

Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V.
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
Gefördert durch: Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Dank

Projektteam

Dr. Serge Embacher

Dr. Serge Embacher

Projektleiter

STUDIUM HOCH E
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Anne Trenczek

Anne Trenczek

Referentin

STUDIUM HOCH E
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Dorette Lück

Dorette Lück

Geschäftsstelle

Sachgebietsleiterin Finanzen & Verwaltung
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Christine Sattler

Christine Sattler

Geschäftsführerin

Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Denise Malorny

Denise Malorny

Referentin

STUDIUM HOCH E
Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.